Sallys Kulturaustauschprogramm

Samstag, 29. September 2007

Arcade Fire - Intervention

Ich bin ergriffen, gepackt, hingerissen, begeistert, entflammt, verzückt... wie es mir schon lange nicht mehr bei Musik passiert ist. Ja, ich kann mit Fug und Recht behaupten, das das schon lange nicht mehr in dieser Intensität der Fall war. Es ist aber auch lange her, das ich derart klug arrangierte Musik erleben durfte, die nicht mit dem üblichen line-up aufwartet, die sich traut, bombastisch, romantisch und ja, kitschig zu sein und dennoch diesen einen, ganz speziellen Nerv trifft. Im Falle dieses Albums ist das ein verzweifelter, ein depressiver Nerv. An dieser Stelle möchte ich Adrien Begrand zitieren (erster Link): On Funeral, Arcade Fire tried to answer grief with fantasy and joy, with astonishing results. Neon Bible, on the other hand, is like that moment several months after your family member passes away, when the denial fades, and the real, true grief sets in. There are no happily-ever-after codas. Such is life. We go at it alone.

Und ich bin nicht alleine. Minimalste Recherche in den Weiten dieses so geliebten Internets offenbaren, das eine Menge anderer Leute ebenso denken. Und das macht es schwer. Soll ich noch einen begeisterten Artikel schreiben über etwas, dass andere schon so viel besser und kompetenter beschrieben haben? Nein, das werde ich nicht tun.
Ich gebe euch stattdessen Musik, und zwar das Stück Intervention (mp3, 6,714 KB), durch das ich auf das Album aufmerksam wurde. Unter dem ersten Link ist noch das Stück "Black Mirror" zum download bereit, sowie weitere Soundproben, wenn man IE oder Firefox nutzt.
Wie immer gilt: Kopfhörer und Unvoreingenommenheit bitte, sowie uneingeschränkte Konzentration. Und damit ihr nicht gar so alleine dasteht, wenn euch weder Titel noch Band etwas sagen, bekommt ihr Links. Links, die sehr sehr gut beschreiben, was da mit einem passiert, während man dieses Album hört, geschrieben von Leuten, die bessere Worte für das finden, was diese Band geschaffen hat. Ein Meisterwerk, nicht mehr und nicht weniger...

Adrien Begrand - Popmatters

Blog "Worte statt Taten"

FAZ.net

Niemals ohne Lyrics!

Intervention

The king's taken back the throne
The useless seed is sown
When they say they're cutting off the phone
I tell 'em you're not home

No place to hide
You were fighting as a soldier on their side
You're still a soldier in your mind
Though nothing's on the line

You say it's money that we need
As if we're only mouths to feed
I know no matter what you say
There are some debts you'll never pay

Working for the Church while your family dies
You take what they give you and you keep it inside
Every spark of friendship and love will die without a home
Hear the soldier groan, "We'll go at it alone"

I can taste the fear
Lift me up and take me out of here
Don't wanna fight, don't wanna die
Just wanna hear you cry

Who's gonna throw the very first stone?
Oh! Who's gonna reset the bone?
Walking with your head in a sling
Wanna hear the soldier sing:
"Been working for the Church while my family dies
Your little baby sister's gonna lose her mind
Every spark of friendship and love will die without a home"
Hear the soldier groan "We'll go at it alone.

I can taste your fear
It's gonna lift you up and take you out of here
And the bone shall never heal
I care not if you kneel

We can't find you now
But they're gonna get the money back somehow
And when you finally disappear
We'll just say you were never here

Working for the church while your life falls apart
Singing halleluiah with the fear in your heart
Every spark of friendship and love will die without a home
Hear the soldier groan, "We'll go at it alone"
Hear the soldier groan, "We'll go at it alone"

Montag, 12. März 2007

"Im Sommer tust du gut und im Winter tut's weh..."

Berlin ist grandios am Potsdamer Platz,
Berlin ist geschichtsträchtig am Brandenburger Tor und am Reichstag und am Bundestag,
Berlin ist historisch am Checkpoint Charlie und der East Side Gallery,
Berlin ist malerisch an der Spree,
Berlin ist grün im Tiergarten und im Grunewald,
Berlin ist ein Dörfchen in Dahlem,
Berlin ist Großstadt am Alexanderplatz,
Berlin ist schmutzig und cool in Kreuzberg,
Berlin ist funky am Prenzl'Berg,
Berlin ist Sonne und Ferien im CANS (Café am neuen See),
Berlin ist Wissenschaft in der langen Museumsnacht,
Berlin ist Ausland im Wedding,
Berlin ist die beste Kneipenmeile der Stadt,
Berlin ist Kapitalismus pur im KaDeWe,
Berlin ist mal eine Insel gewesen,
Berlin ist Aufstieg und Niedergang,
Berlin ist voll liebenswerter Idioten und großer Geister,
Berlin ist verrückt bei der Love Parade,
Berlin ist bunt und international beim Karneval der Kulturen und CSDs
Berlin ist fantastisch...

Meine kleine Liebeserklärung an diese herrliche, laute, vollgesmokte und charmante Stadt aus gegebenem Anlaß. Ich könnte die Liste noch beliebig fortsetzen, aber was ich sagen will ist wohl klar geworden.
Diesen Herbst sind es 10 Jahre, die ich schon in Berlin bin. 10 Jahre ist verdammt lange, insbesondere, wenn man eigentlich nur auf der Durchreise ist. War ja nicht geplant, das ich hier bleibe, ich wollte bloss ein bisschen was studieren und dann weiterziehen. Aber was soll denn noch kommen? Hier in Deutschland gibt es keine Stadt, die vergleichbar wäre, man könnte höchstens noch nach New York oder London ziehen. Das mag vermessen klingen, aber das ist ja auch nur meine subjektive Meinung und ich bin verliebt. Man neigt dazu, ausserhalb dieser Stadt nicht mehr viel wahrzunehmen und tendiert dazu, erstaunt zu sein, wenn Großevents in anderen Städten stattfinden, deren Existenz man mal wieder erfolgreich verdrängt hatte. Wann immer man Werbespots sieht oder in Deutschland produzierte Serien: man erkennt die bekannten Straßen, man sieht die vertrauten Plätze und fühlt sich am Nabel der Welt. Schon wieder übertrieben, ich weiss...

Ich werde jedenfalls hierbleiben. Klar, ich bin jetzt hier verheiratet und so weiter, aber auch diesen Umstand würde ich vermutlich hier nicht wieder kommen. Ich klebe im Netz wie eine Motte, nur das ich nicht wegwill.
Ich werde oft von meiner im Dorf verbliebenen Familie oder Freunden gefragt, ob die Anonymität nicht schrecklich ist. "Man könnte ja hier wochenlang tot in seiner Wohnung liegen und niemand würde es merken." Da kann ich nur sagen: Nein, denn wenn man so einsam ist, das einem sowas passiert, dann kann das überall passieren und hat nicht das geringste mit Großstadt zu tun. Allerdings finde ich es bedenklich, das das eine der meistgestellten Fragen ist, ich muss dringend mal rausbekommen, warum alle Dorf-Bekanntschaften eigentlich so an diesen morbiden Gedanken hängen. Außerdem ist es herrlich! Wenn ich mich verrückt anziehen will, dann interessiert das hier niemanden. Wenn ich nachts betrunken auf der Strasse tanzen wollte, dann würden die Berliner höchstens belustigt den Kopf schütteln oder im Zweifelsfall mittanzen. Wenn ich lachen, weinen oder einen Wutanfall kriegen will, kann ich das tun, ohne das sich ganze Straßenzüge darüber das Maul zerreißen. Wenn ich eine dreisprachige Kita für mein Sternchen suche, dann finde ich sie leicht.. egal was es ist, hier kann man es bekommen. Ich liebe die Anonymität und genauso liebe ich es, wenn ich plötzlich auf dem Bergmannkiez ein bekanntes Gesicht entdecke.
"Ist Berlin nicht schrecklich groß? Wie findet man sich da denn zurecht?" Na, das ist ja wohl leicht: mit dem Stadtplan! Oder man liest halt die Zitty oder den Tip und dann weiß man, wo was läuft. Abgesehen davon: nein, so schwer ist es nicht, es gibt die Hauptschlagadern und ein gutes Nahverkehrsnetz (was zu teuer ist und es gehört natürlich zum guten Ton, über die Öffis zu schimpfen, aber das nur am Rande...), so schwer ist das wirklich nicht. Und wenn alles nichts hilft: let it flow... du wirst schon ankommen, vielleicht nicht am ursprünglich geplanten Ziel, aber irgendwo sicher und da ist es dann auch schön.
"Berlin ist doch sicher dreckig und laut und voller Autos." Himmel, ja. Aber niemand hat euch einen Rosengarten versprochen! Es ist so, aber es ist nicht so schlimm, denn es gibt Oasen und die grüne Lunge.
Im Winter kann es furchtbar trostlos und grau sein, man mag manchmal gerade verrückt werden, weil man diese Stadt so trostlos finden kann. Aber es muss nur ein Sonnenstrahl kommen und schon kommen die Berliner aus ihren Löchern. Sie kommen hervor, tragen Sonnenbrillen und setzen sich hin, wo immer ein Baum oder See ist, in eins der ungezählten Straßencafés und sie tragen ihre Szenegetränke durch die Gegend, die Nase in die Sonne gereckt und sie sind dann fröhlich und nett zueinander und Fremden. Die meisten kommen ja ohnehin nicht von hier, sind also mithin Fremde. Man ist hier zuhause, man wohnt hier und hat seine Heimat hier, aber man kommt nicht von hier und pflegt seine Erinnerungen an die "alte" Heimat. Das macht es so schön hier. Und deswegen ist die im Titel zitierte Textzeile so treffend, im Sommer tut es gut, hier zu sein und wärmt das Herz, man gehört zum großen Ganzen, aber im Winter tuts weh.

Es gibt nur einen wirklichen echten grandiosen Minuspunkt: Man sieht keine Sterne am Himmel über Berlin. Der Himmel hier sieht immer so aus, als hätte jemand sehr schlampig eine Tafel mit einem Schwamm gewischt, der schon voller Kreide war. Es wird nicht dunkel hier, es wird nur ein bisschen weniger hell. Wenn es noch Sterne gäbe, wäre es perfekt.

Sehr perfekt ist das Gefühl eingefangen im Song "Dickes B" von Seeed. Unsere local heroes, die jede Bühne rocken, egal ob man auf diesen Musikstil abfährt oder nicht. Ich weiß nicht, inwiefern die 11-köpfige Combo auch ausserhalb von Deutschland bekannt ist, aber zumindest in Frankreich haben sie einigen Bekanntheitsgrad erreicht. Zu Recht, wie ich finde. Obwohl es eigentlich nicht meine Richtung ist, mag ich die Jungs. Wem sie jetzt nicht so bekannt vorkommen, dem würde ich gerne die folgende Seite ans Herz legen: Wiki Seeed (joar, da hätte man auch von alleine drauf kommen können ;-) )

Und dann natürlich die beiden folgenden Clips:
dickesb (rmm, 0 KB)

musicmonks (rmm, 0 KB)

Schöner wäre gewesen, ich hätte nur die Musik gehabt, aber naja, man kann nicht alles haben.

Ich wünsche euch viel Spaß... und ich geh jetzt mit dem Sternchen eine Runde durch "meine" Stadt *winkt*. Heute scheint nämlich die Sonne und ich muss dringend einen großen Caramelito mit fettfreier Milch durch die Gegend tragen, bis ich eine Bank gefunden habe, die perfekt ist um die Nase in die Sonne zu recken und meine Mitmenschen fröhlich anzulächeln.

Freitag, 23. Februar 2007

Sternchens Kulturaustausch

im-EimerSo, ich bin jetzt vier Monate alt, ich will auch mal mitmischen hier. Ich kenn zwar noch nicht so viele Lieder, weil meine Mami und mein Papi lausige Sänger sind, aber das was sie mir vorsingen, mag ich ziemlich gerne. Mein Papi mag offensichtlich jemanden, der "Ol' blue eyes" heißt und irgendwas mit nem Hai gesungen hat. Keine Ahnung, worum es geht, weil Papi immer den Text verhunzt, aber es ist trotzdem schön und ich werde immer ganz ruhig, wenn er mir das vorsingt. Meine Mami hört immer so einen alten Mann, der Gitarre dazu spielt und ganz tief brummt, noch tiefer als mein Opa. Mami singt nicht ganz so tief, dafür kann sie kaum den Ton halten. Trotzdem möchte ich immer gleich die Augen zumachen, wenn sie mir das traurige Lied von Mary und ihrem Baby vorsingt. Nein, das liegt nicht daran, das Mami so schlecht singt, sondern weil das Lied so ruhig ist und ich das jeden Abend vor dem Schlafengehen höre. Wollt ihr mal hören?

12-i-m-so-lonesome-i-could-cry (mp3, 3,579 KB)

Hach, da hat der Realplayer was durcheinander geworfen, eigentlich heißt das Lied nämlich "Mary of the wild moor" und der Herr Cash hat das nur gecovert. Sagt Mami. Der Herr Dylan hat das auch mal gesungen und Mami sagt, das es bestimmt eher ein Volkslied ist, eine Moritat, die sich schon ziemlich lange im Folklorebereich hält. Ist schrecklich traurig, aber zum einschlafen taugt es sehr gut. Gibt es was größeres, als gemütlich auf dem Arm zu kuscheln und sich ein Lied anzuhören, das einem jemand vorsingt? Ich finde, nein. Manchmal singen sie auch so Kinderkram, aber da steh ich nicht so drauf, da höre ich nicht mal richtig zu. Wenn ihr auch mal singen wollt, dann könnt ihr den Text hier nachlesen:

'Twas on one cold winter night
And the wind blew across the wild moor
As poor Mary came wandering home with her child
‘Till she came to her own father's door

Oh, father, dear father, she cried
Come down and open the door
Or the child in my arms will perish and die
From the winds that blow across the wild moor

But the father was deaf to her cry
Not a sound of her voice did he hear
Though the watch dogs did howl and the village bells tolled
And the winds blew across the wild moor

Oh, how the old man must have felt
When the came to the door the next mornin’
And he found Mary dead, but the child still alive
Closely clasped in it's dead mother's arms

(In anguish he tore his gray hair
And the tears down his cheeks they did pour
When he saw how that night she had perished and died
From the winds that blew across the wild moor)

In grief the old man passed away
And the child to it's mother went soon
And no one they say has lived there to this day
And the cottage to ruin has gone

But the villagers point out the spot
Where the willows grew over the door
Saying there mary died once a gay village bride
From the winds that blew across the wild moor


ausgehfertig
Mami sagt manchmal, das die beiden Lieder gar nicht für kleine Babys wie mich taugen... aber solange sie funktionieren, warum aufhören?

Samstag, 13. Januar 2007

Nach Hobbit-Art

Ich will es halten wie die Hobbits und EUCH an meinem Geburtstag etwas schenken und dafür habe ich mir extra Johnny Cash aufgehoben. Ich höre schon das Gejohle im Hintergrund.... "Buh... olle Kamellen... Country-Schnulzen!". Na gut, es ist Country, das kann ich nicht abstreiten. Aber es ist auch ein Mann von enormer Ausstrahlung und einem Bass-Bariton der einfach göttlich ist. Johnny Cash klang sogar in jungen Jahren schon alt, was vermutlich auch an seinem wilden Leben liegt. Da aber wohl mittlerweile jeder "Walk the line" gesehen hat, will ich darüber jetzt kein Wort mehr verlieren.
Aber es muß einen einfach anrühren, wenn man sieht, wie sehr er und June sich geliebt haben. Gerade mal zwei Monate hat er länger gelebt als sie, dann ist er auch gestorben, wollte nicht länger in einer Welt ohne sie sein. Na gut, krank war er auch, aber trotzdem... Und sie hat ihn geheilt von der Tablettensucht, hat ihn aufgefangen, gehalten, geliebt und gestützt, mit ihm gesungen und gelebt viele Jahre lang, davor muss man einfach Respekt haben, finde ich. Das ist wie ein altes Ehepaar, das man auf der berühmten Parkbank sitzen sieht und die beiden halten immer noch Händchen nach all den Jahren.

Ist es statthaft einen großen Künstler wie Johnny Cash hier mit zwei Cover-Versionen vorzustellen? Nein, eigentlich nicht.... und eigentlich doch. Denn wenn er covert, dann will man den Song nie wieder im Original hören, er gibt dem lächerlichsten kleinen Stückchen Tiefe und Melancholie. Er hats einfach drauf... und erwähnte ich schon die unglaubliche Stimme? Hier gibts also zwei Cover zu hören: zum einen von Gordon Lightfoot "If you could read my mind"... ein Song von 1978 wenn ich nicht irre (mein Geburtsjahr, welch Zufall ;) ). Eigentlich ein albernes Pop-Stückchen, aber in dieser Interpretation einfach nur herrlich. Von J.R. Cash interpretiert bekommt der Text endlich den stimmlichen Hintergrund, der ihm gebührt und schon fällt das alberne von ihm ab.

If-you-could-read-my-mind (mp3, 6,382 KB)

If you could read my mind, love
what a tale my thoughts could tell
Just like an old time movie
'bout a ghost from a wishing well
In a castle dark or a fortress strong
with chains upon my feet
You know that ghost is me
and I will never be set free
as long as I'm a ghost that you can't see

If I could read your mind love
what a tale your thoughts could tell
Just like a paperback novel
the kind the drugstore sells
When you reach the part
where the heartaches come
the hero would be me
Heroes often fail
And you won't read that book again
because the ending's just to hard to take

I walk away like a movie star
who gets burned in a three way script
Enter number two
a movie queen to play the scene
of bringing all the good things out in me
but for now love lets be real

I never thought I could act this way
and I've got to say that I just don't get it
I don't know where we went wrong
but the feeling's gone and I just can't get it back

If you could read my mind, love
what a tale my thoughts could tell
Just like an old time movie
'bout a ghost from a wishing well
In a castle dark or a fortress strong
with chains upon my feet
the story always ends
And if you read between the lines
you'll know that I'm just trying to understand
the feeling that you left

I never thought I could feel this way
and I've got to say that I just don't get it
I don't know where we went wrong
but the feeling's gone
and I just can't get it back


Der zweite Song dürfte im Original von Nick Cave and the bad seeds sein und heißt "The mercy seat". Wie man ja unschwer beim lesen des Textes merken wird, handelt er von einem zum Tode verurteilten. Sieht man mal von der etwas unglücklichen "ti-äitsch"-Häufung ab ist es ein guter Text, ein guter Song, eine perfekte Interpretation. Ich hab ihn auch von Nick Cave gehört, aber ich finde ihn von Johnny Cash einfach besser... und deswegen ist es statthaft, ihn mit seinen Cover-Versionen vorzustellen und nicht mit seinen auch sehr guten eigenen Sachen.

mercy-seat (mp3, 6,461 KB)

It all began when they took me from my home
And put me on Death Row,
a crime for which I am totally innocent, you know.

I began to warm and chill
To objects and their fields,
A ragged cup, a twisted mop
The face of Jesus in my soup
Those sinister dinner deals
The meal trolley's wicked wheels
A hooked bone rising from my food
All things either good or ungood.

And the mercy seat is waiting
And I think my head is burning
And in a way I'm yearning
To be done with all this weighing of the truth.
An eye for an eye
And a tooth for a tooth
And anyway I told the truth
And I'm not afraid to die.

I hear stories from the chamber
Christ was born into a manger
And like some ragged stranger
He died upon the cross
Might I say, it seems so fitting in its way
He was a carpenter by trade
Or at least that's what I'm told

My kill-hand's
tatooed E.V.I.L. across it's brother's fist
That filthy five! They did nothing to challenge or resist.

In Heaven His throne is made of gold
The ark of his Testament is stowed
A throne from which I'm told
All history does unfold.
It's made of wood and wire
And my body is on fire
And God is never far away.

Into the mercy seat I climb
My head is shaved, my head is wired
And like a moth that tries
To enter the bright eye
I go shuffling out of life
Just to hide in death awhile
And anyway I never lied.

And the mercy seat is waiting
And I think my head is burning
And in a way I'm yearning
To be done with all this weighing of the truth.
An eye for an eye
And a tooth for a tooth
And anyway I told the truth
And I'm not afraid to die

And the mercy seat is burning
And I think my head is glowing
And in a way I'm hopin'
to be done with all this twistin' of the truth.
An eye for an eye
And a tooth for a tooth
And any way there was no proof
And I'm not afraid to die

And the mercy seat is glowing
And I think my head is smoking
And in a way I'm hopin'
to be done with all these looks of disbelief.
A life for a life
And a truth for a truth
And I've got nothin' left to loose.
And I'm not afraid to die

And the mercy seat is smoking
And I think my head is melting
And in a way that's helpin'
to be done with all this twistin' of the truth
An eye for an eye
And a tooth for a tooth
And any way I told the truth
But I'm afraid I told a lie.


So, das sind meine Geschenke an euch, ich geh jetzt ein bisschen reinfeiern. Habt eine schöne Nacht, morgen einen schönen Tag und bis die Tage!

Montag, 25. Dezember 2006

Backbreaker - Ben Hamilton

Dem Weihnachtsmann sei Dank... oder wohl eher meinem lieben Göttergatten, der mich reichlich mit gewünschten CD's beschenkt hat in diesem Jahr. Unter anderem hat er mir auch die Debut-Platte von Ben Hamilton verehrt, die ich mir nicht nur aus Gründen des Styles und der Unterstützung mittelloser junger Musiker im Original gewünscht habe, sondern auch, weil die Songs schlicht und ergreifend in keiner mir zugänglichen Download-Form vorliegen. Über Google habe ich nach langer Suche lediglich einen schlechten Konzertmitschnitt und eine italienische Form von "Backbreaker" gefunden.

ABER egal! Jetzt hab ich die CD ja endlich hier und kann mit euch meine Begeisterung über diesen talentierten Mann teilen.
Hamilton ist nicht nur etwa zwei Meter groß, er hat auch Talent für zwei. Entstammt einem alten englischen Adelsgeschlecht (dummerweise verarmt) und wuchs mit seinen Hippie-Eltern in einer Kommune auf. In Florenz wurde Hamilton dann als Straßenmusiker entdeckt und lebt nunmehr in meiner Heimatstadt Berlin und hat eben hier auch sein Debüt veröffentlicht. Zum ersten Mal habe ich seine Songs im Radio gehört (na klar, RADIO 1, der beste Sender überhaupt in diesen Breiten) und hab es nicht geschafft, sie wieder aus dem Kopf zu bekommen.

Die Texte sind nicht so leichte Kost... aber das ist ja erst Recht kein Grund, sie euch vorzuenthalten. Das ist übrigens genau das, was ich an diesem Album zu bemängeln habe: die Texte sind so dermaßen klein gedruckt, das man eine Lupe benötigt, um sie zu entziffern. Textsuchmaschinen helfen da nicht weiter, denn in keiner davon taucht der gute Ben auf.

backbreaker (mp3, 6,150 KB)

I turned out the lights as I walked through the door
Feeling my way to you
I'll never forget the shape of the bed and the smell of fear and lust
I took out those chains and I tied you down
I prayed for release and now I know how

God she partakes, yes we all make mistakes
I shut you down and take your place
The cover, the sundial, the ravaged, the shadows
My helper, my harvest, a favour, a forest
Your radio, your father, my rage is greater
The courage, the fever, the back-breaking love for you
I called out your name through the window of the train, aching heart and walls of pains

Carry me home, I'm sinking like a stone, railway dreams and more
It didn't take long to see I was wrong with every disguise and every reply.

God she partakes, yes we all make mistakes
I shut you down and take your place
The cover, the sundial, the ravaged, the shadows
My helper, my harvest, a favour, a forest
Your radio, your father, my rage is greater
The courage, the fever, the back-breaking love for you

The cover, the sundial, the ravaged, the shadows
My helper, my harvest, a favour, a forest
Your radio, your father, my rage is greater
The courage, the fever, the back-breaking love for you

Tja, das ist sozusagen mein Weihnachtsgeschenk an euch. Wünsche euch allen ein frohes Fest und macht das beste aus den freien Tagen!

Donnerstag, 19. Oktober 2006

some sounds that recognize the pain in me...

Jahreszeitgemäß werden die Tage länger und mir werden sie gerade so lang, das ich denke, der Tag hat mindestens 72 unaushaltbare Stunden. Jammern auf hohem Niveau, natürlich, aber wenn es sich doch so anfühlt... Mir fällt die Decke auf den Kopf und das Warten macht mich rasend. Je mehr sich mein Bewegungsradius einschränkt, umso schlimmer wird es. Heute habe ich erfahren, das ich eigentlich nicht mal mehr Auto fahren dürfte. Na herrlich... zu Fuß schaffe ich gerade mal eine halbe Stunde und da ist die Erreichbarkeit von Plätzen naturgemäß ohnehin eingeschränkt. Täglich beim Arzt antanzen ist auch nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung und dieses Warten auf unterirdische Schmerzen versaut mir das angekündigte Wunder noch mehr. Ich weiß schon, das ich das nur aushalten muß und bald alles besser wird und ohnehin vergessen ist, wenn der kleine Twink da ist... aber trotzdem nervt das und keine Floskel und kein dummer Spruch der Welt tröstet mich gerade. Einer der Songs, der Melancholie und Depression perfekt ausdrückt und zu dem ich schon als Teenager gerne mal Zuflucht gesucht habe, ist bittersweet symphony von The Verve. Engländer... ein Land, in dem es klischeehaft soviel regnet, bringt auch dementsprechend viele Melancholiker hervor. Herrlich für die derzeitige Stimmung.

Auf dem Live 8-Konzert hat Richard Ashcroft den Song zusammen mit Chris Martin und dessen Band Coldplay gesungen, aber das war ein Live-Konzert und dementsprechend nicht wirklich gut. Wenn man versucht, bei tausenden von Leuten Stimmung mit einem Song wie diesem zu erzeugen, dann ist das eine eher zweifelhafte Vorstellung, finde ich. Die Deppen von Limp Bizkit haben es auch gewagt, sich auszugsweise an diesem Song zu bedienen. Im Rahmen der Recherche habe ich mir sogar den angehört, aber er verdient es nicht mal der Vollständigkeit halber, hier auch noch gequotet zu werden.

Die Lizenzstreitigkeiten zu diesem Song sind etwas verworren, hier ein Auszug aus wikipedia:

Der eigentliche Song stammt aus den ersten Aufnahmen für ein Album, welches ehemalige The Verve-Mitglieder nach der ersten Trennung der Band 1995 einspielten. Zunächst war es als Instrumental angedacht, bis Richard Ashcroft schließlich einen Text hinzufügte. Zur Vollendung des Liedes brachte er ein Sample aus einer orchestralen Version des Rolling-Stones-Klassikers The Last Time mit. Andrew Loog Oldham hatte 1966 ein ganzes Album instrumentaler Streichervarianten der großen Hits von den Rolling Stones veröffentlicht.

The Verve holten sich die Erlaubnis der Plattenfirma Decca Records zur Verwendung des Samples, aber nicht vom Musikverlag Abkco. Nachdem sich The Verve endgültig wiederformierten, wurde Bitter Sweet Symphony ihr größter Erfolg und der Sommerhit des Jahres 1997, es landete in England auf Platz 2 der Charts. Allen Klein, der Manager von Abkco zog schließlich wegen angeblicher Lizenzverletzungen vor Gericht – mit der Folge, dass die Rechte und alle Einnahmen vom Lied ihm und den Rolling Stones zugesprochen wurden.

Das Kuriose an der Geschichte ist, dass die Rolling Stones bei der ersten Veröffentlichung des Liedes The Last Time von ähnlichen Umständen begleitet waren. Ihnen wurde damals vorgeworfen, sich eines nordamerikanischen Volksliedes mit dem Namen "This May Be The Last Time" bedient zu haben, das unter anderem bereits von James Brown und The Staple Singers interpretiert worden ist. Allerdings initialisierten sie damals selbst einen Rechtsstreit und erlangten schließlich die kompletten Rechte an dem Lied.

Der DJ Marc Van Dale hatte Bitter Sweet Symphony 1997 covern wollen und veröffentlichte ihn zunächst unter dem Singletitel "Water Verve". Infolge des Rechtsstreits zwischen The Verve und Allen Klein musste er schließlich den Verve-Bezug streichen und veröffentlichte das Stück unter dem Namen "Water Wave". 1998 erschien unter dem Namen "No Worries" eine Coverversion des Verve-Hits vom niederländischen Hardcore Techno-Act Bodylotion, auch bekannt als Neophyte.


Ich hab mir den Stones-Song angehört und ehrlich gesagt, kann ich nicht verstehen, warum die Rechte an die gegangen sind, da fehlt mir wohl das Musikergehör oder so. Jedenfalls wäre ich niemals drauf gekommen, das die beiden was miteinander zu tun haben sollen.

Und dann ist da natürlich auch noch die hervorragende Schlußszene aus "Cruel Intentions - Eiskalte Engel", spätestens seit diesem Film, kennt ja jeder den Song. Aber Vollständigkeit ist eben eine wichtige Sache...

Lyrics:
'cause it's a bittersweet symphony this life...
Trying to make ends meet, you're a slave to the money then you die.
I'll take you down the only road I've ever been down...
You know the one that takes you to the places where all the veins meet, yeah


No change, I can't change, I can't change, I can't change,
but I'm here in my mould, I am here in my mold.
But I'm a million different people from one day to the next...
I can't change my mould, no,no,no,no,no,no,no...

Well I never pray,
But tonight I'm on my knees, yeah.
I need to hear some sounds that recognize
the pain in me, yeah.
I let the melody shine, let it cleanse my mind, I feel free now.
But the airwaves are clean and there's nobody singing to me now.

No change, I can't change, I can't change, I can't change,
but I'm here in my mould, I am here in my mould.
And I'm a million different people from one day to the next
I can't change my mould, no,no,no,no,no, no,no...

(Well have you ever been down?
I can't change, I can't change...)

'cause it's a bittersweet symphony this life.
Trying to make ends meet, trying to find some money then you die.
I'll take you down the only road I've ever been down.
You know the one that takes you to the places where all the veins meet, yeah.

You know I can't change, I can't change, I can't change, I can’t change,
but I'm here in my mold, I am here in my mold.
And I'm a million different people from one day to the next.

I can't change my mold, no,no,no,no,no,no,no...

I'll take you down the only road I've ever been down
I'll take you down the only road I've ever been down
been down
ever been down 7x

Und wo wir schon bei dem Thema sind: dieser Song von der gleichen Band und vom gleichen Album ("Urban Hymns" wenn ich mich gerade nicht total täusche) paßt genauso gut und ich mag nicht extra einen neuen Artikel dazu aufmachen.

Dienstag, 3. Oktober 2006

RACHE!!!

Zuerst hatte ich daran gedacht, als Rache-Beitrag für die unmöglichen Bemerkungen meines Mitposters hier den Song "The gentle art of making enemies" zu posten. Offensichtlich steigt dem guten Perrendor ja das Militär-Ding, das er da gerade durchzieht, zu Kopf (naja, eher woanders hin, aber das wäre unhöflich... ;) ). Und da es ja was für uns Mädels sein soll, hab ich mich lieber für eine Ballade entschieden.

Bei unserem letzten MC-Run hatte ich ein nettes /w-Gespräch mit Basiliskulas, einem unserer Druiden. Nicht nur hat er sich musikmässig unglaublich qualifiziert, weil er ebenfalls "Master of puppets" für das beste Metallica-Album hält, auch sonst hat der Junge Geschmack. Wir waren uns ausserdem einig, daß "King for a day, fool for a lifetime" das unterschätzteste Faith no more-Album ever ist.

Der liebe Perrendor schreibt da von Ständern... nun, damit kann ich naturgemäss eher wenig anfangen. Aber es gibt natürlich ein weibliches Equivalent dazu und wenn irgendwas uns Mädels dazu bringt, feucht zu werden, dann ist es die Stimme von Mike Patton. Gut, der Mann ist nachgerade winzig und eher schmächtig, aber bitte... wenn stört das schon, wenn einer so schön mit seiner Stimme umgehen kann? Eben...
Ich erinnere mich gerne an das einzige Faith-Konzert, dem ich bisher beiwohnen durfte. Damals war ich gerade ein halbes Jahr oder so in Berlin und hatte gehört, das sie ein Konzert im "Huxleys Neue Welt" geben würden. Das Huxleys ist ein eher kleiner Schuppen und lag auch noch in guter Reichweite meiner damaligen Wohnung. Doof nur, das wir keine Karten hatten. Wir - ein damaliger Kommilitone und ich - sind aber trotzdem hingegangen, in dem unerschütterlichen Glauben, das sich schon was ergeben würde. Zuerst sah es gar nicht danach aus, die Türsteher ließen sich nicht belabern und die Abendkasse war ausverkauft (gut, wir hätten eh kein Geld gehabt). Aber dann ist das kleine Wunder geschehen, das man in solchen Situationen braucht: wir haben eine uns bekannte spanische Austauschstudentin getroffen, die irgendwie gerüchteweise einen aus der Band oder vom staff oder wie auch immer kannte ... und sie hatte noch backstage-Karten! So echte! Auf denen stand VIP drauf und man musste sie an der Kleidung anbringen! Ihr kennt alle die Szene aus Waynes' World, oder? So in etwa hab ich mich gefühlt!
Es gab noch einen heiklen Moment, als mein Kommilitone gefragt wurde, was er in seinem Rucksack habe und er sagte: "Eine Bibel und einen Block", woraufhin die Türsteher dachten, er wolle sie verarschen. Aber, nun ja, sein zweites Fach war evangelische Religion und es war tatsächlich eine Bibel, die er dann auch anstandslos mit hineinnehmen durfte.
Im ganzen Saal waren vielleicht 600 Leute, weswegen es nicht schwer war, bis nach vorne zur Bühne durchzukommen und die Stimmung war grandios. Die Band hatte deutlich Lust zu spielen und hat einiges gegeben, um ihr Publikum zu amüsieren. Es war extrem genial und die Drinks, die ich irgendwie trotz fehlendem Budgets abgreifen konnte, taten ihr übriges. Na ja... und VIP-Pässe!!! Wie dem auch sei: ich bin und bleibe seitdem Faith-Fan. Und in diesem Sinne kommt hier einer meiner Lieblingssong:

take-this-bottle (mp3, 7,014 KB)

Ach ja, die Lyrics bin ich noch schuldig... ich hab irgendwie meine Datei verlegt, in der die ganzen Songtexte gespeichert sind, ich werds nachliefern. Andererseits: SO schwer ist es ja wohl nicht, ein bissl zuzuhören.

Ach ja: Schönen Gruß an Basiliskulas, der wohl inzwischen auch zu unseren Lesern zählt... *winkt*

Sonntag, 11. Juni 2006

Kennt die eigentlich noch wer?

The Misfits? Hm? Klingelts?
Ich meine, das ist wirklich schon ewig her... ihre Einflüsse sind unvergessen und leben noch immer weiter in Bands wie Metallica, Pennywise und Megadeth und natürlicherweise in Danzig. Aber die Hochzeiten sind wohl eher vorbei. Gegründet 1977, aufgelöst 1983, re-arranged 1996 (was man aber getrost wieder vergessen darf). Und gegründet von wem? Na? Na? Genau, Jerry Only und Glenn Danzig... oh ja. Der hat ja dann wiederum Samhain und später Danzig gegründet und sich somit eher in die Metal-Ecke gedrückt, aber vorher, da war er ein Punkrocker. Oder das, was damals Punk hieß. Dieses Make-up ist sicherlich gewöhnungsbedürftig gewesen, daher aber wohl auch die Klasse "Horrorpunk". Ich hatte noch nie viel für geschminkte Kerle über, aber hier gehts ja ums hören, nicht ums gucken.
Damit ich mir jetzt aber nicht die Finger wundtippen muss, hier ein paar Internet-Adressen für den geneigten Leser, der gern noch was wissen möchte...

Misfits-Homepage

Wikipedia

Fan-Page

Wie bin ich auf den Song gekommen? Komischer Anlass eigentlich. Hildegard hat im WOW-Allgemeinen von Blizzard als Negativ-Beispiel ein Video gepostet, wo eine Gruppe haltloser Allianzler eine ingame-Beerdigung stören (Ami-Land vermutlich). Traurig daran ist besonders, das es sich scheinbar um einen echten Trauerfall gehandelt hat, der so im Spiel ebenfalls gewürdigt werden sollte. Andererseits: war auch klar auf nem PVP-Server, oder?
Wie dem auch sei, der Song ist die Hintergrundmucke dazu und so bin ich wieder drauf gekommen.

Der Song heißt "Where eagles dare" und bei Fans der harten Schule sollte es klingeln... jap, da gibt es einen Song gleichen Namens von Iron Maiden. Auch nicht schlecht, nebenbei bemerkt... und weil das so ist, sollt ihr beide haben! Den Film "Where eagles dare" holt ihr euch aber gefälligst aus der Videothek.... auf Deutsch heißt der "Agenten sterben einsam" und Richard Burton spielt die Hauptrolle. Aber wo war noch gleich der rote Faden... ? Ach ja.. die Songs... hier sind sie:

Where-eagles-dare-misfits (mp3, 3,014 KB)

Where-eagles-dare-iron-maiden (mp3, 5,794 KB)

Lyrics. Na klar, wie immer:

The Misfits:

Where Eagles Dare
We walk the streets at night
We go where eagles dare
They pick up every movement
They pick up every loser
With jaded eyes and features
You think they really care

I ain't no goddamn son of a bitch
You better think about it baby
I ain't no goddamn son of a bitch
You better think about it baby, babe

An omelet of disease awaits your noontime meal
Her mouth of germicide seducing all your glands

I ain't no goddamn son of a bitch
You better think about it baby
I ain't no goddamn son of a bitch
You better think about it baby, babe

Let's test your threshold of pain
Let's see how long you last
That hatpin in your retina
Unbosoms all your past

With jaded eyes and features
You think they really care
Let's go where eagles dare
We'll go where eagles dare

I ain't no goddamn son of a bitch
You better think about it baby
I ain't no goddamn son of a bitch
You better think about it baby
I ain't no goddamn son of a bitch
You better think about it baby
I ain't no goddamn son of a bitch
You better think about it baby, hey

Iron Maiden:

It's snowing
outside the rumbling sound
Of engines roar in the night,
The mission is near the confident men
Are waiting to drop from the sky.

The Blizzard goes on but still they must fly
No one should go where eagles dare.

Bavarian Alps that lay all around
They seem to stare from below,
The enemy lines a long time passed
Are lying deep in the snow.

Into the night they fall through the sky
No one should fly where eagles dare.

They're closing in the fortress is near
It's standing high in the sky,
The cable car's the only way in
It's really impossible to climb.

They make their way but maybe too late
They've got to try to save the day.

The panicking cries the roaring of guns
Are echoing all round the valley,
The mission complete they make to escape
Away from the Eagles Nest.

They dared to go where no one would try
They chose to fly where eagles dare.

Donnerstag, 13. April 2006

Mehr als überfällig!

Soho... hier muss mal aufmerksam gemacht werden auf maciej und sein neues Projekt. Sein Blog wordpressed wurde ja schon einige Male erwähnt, aber jetzt stellt er gerade noch mehr erwähnenswertes auf die Beine und wie ich ihn kenne ist das tatsächlich sehenswert (*werbung mach*)....

Kunststoff06

und der entsprechende Beitrag dazu:

wabisabiboogie@wordpressed

Ob ich da hingehe? Bin unentschlossen, das aber nur aus einem einzigen Grund: ich darf nicht rauchen, ich darf nicht trinken und finde es derzeit nur schwer aushaltbar, anderen dabei zuzusehen, wie sie beides exessiv betreiben. Zuletzt durfte ich die Erfahrung ja auf der "Ich hab mein Examen mit Auszeichnung bestanden"-Party von Ange machen... das war nicht sooo lustig, ehrlich gesagt. Man hat einfach nur die Hälfte an Spaß, wenn man zwischen lauter Trinkern in einer verräucherten Bar mit einem Apfelsaft in der Hand steht.

Alle, die frei sind, sowohl das eine als auch das andere zu geniessen, mögen sich also bitte den 22.04.06 vormerken und hingehen...

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

Montag, 3. April 2006

10 - born dead

So, genug rumgekuschelt hier... Schluss mit Softie-Musik.

Letzten Dienstag war ich auf der Examens-"Ich hab' bestanden"-Party meiner Freundin Ange. Ihr Freund hat aufgelegt und hatte einige Schätzchen in seinem Fundus, die ich schon lange vergessen hatte. Unter anderem auch das folgende Stück, was sich bei näherem Hören und drüber-Nachdenken als wieder/immer noch erstaunlich aktuell erwies. Krieg im Irak haben wir gerade gehabt/immer noch (wer weiss schon so genau, was das gerade für ein Zustand ist, Frieden sieht wohl immer noch anders aus), dieser Song stammt aber von 1994.

Mehr mag ich net schreiben, weil es einfach schon viel zu spät ist, Lyrics sind obsolet, weil man alles bestens vesteht... hier also: Vorhang auf für Ice-T und Bodycount:

born-dead (mp3, 8,192 KB)
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