55 - Iced Earth - Burnt Offerings
Bist du zornig? Sehr?
Das Seltsame ist wohl... Ich bin es gerade nicht. Überhaupt nicht.
Ewig schon wollte ich dir einen ganz bestimmten Song vorspielen, doch der letzte Sommer war viel zu kurz, der Winter viel zu lang und schon hatte ich ihn wieder aus den Augen verloren. Was Sommer und Winter dabei für eine Rolle spielen, fragst du vielleicht. Nun, ich bin mir nicht sicher, ob mein subjektives Gefühl diesbezüglich nachvollziehbar ist, aber wann immer ich den Song höre, drängen sich mir infernale Vorstellungen auf. Feuer, Pech und Schwefel, angekettet an einen steinernen Pfahl, an einem gottlosen Ort. Nur ich und die Sonne, die meine Haut vollkommen ungeachtet ihres niedrigen Stands und ihrer erdrückenden Röte jede Sekunde geißelt, als wäre ich selbst der schlimmste aller Sünder.
Und das bringt mich auch gleich zur zweiten Eigenschaft dieses Songs. Er kanalisiert Zorn. Dachte ich immer. Ein überaus schätzenswertes Attribut, wie ich finde. Jetzt gerade höre ich ihn, und stelle fest, dass er jedoch weit mehr macht, als in längst brodelnden Gewässern Ausbrüche heraufzubeschwören und den so unerträglichen Druck zu mindern. Er funktioniert beinahe wie eine Wünschelrute, weist auf die kleinen Reste elementaren Zorns hin, die sich überall in den tiefen des eigenen Unterbewusstseins sammeln und saugt sie aus ihren finsteren Verstecken hervor. Nur, um schließlich... Was damit zu machen?
Gar nichts. Sieben Minuten und zweiundzwanzig Sekunden lang wühlt er alles auf, was er finden kann und überlässt es der Stille. Und dem darauffolgenden Album. Burnt Offerings von Iced Earth.
Diese Feststellung stellt mich vor eine schwierige Aufgabe. Dieses Album zu repräsentieren, ohne es von der ersten bis zur letzten Minute vorspielen zu können. Dreiundfünfzig Minuten urgewaltiger Klänge, jeder Track birgt sein eigenes Geheimnis und dieser ist der Auftakt.
Das Seltsame ist wohl... Ich bin es gerade nicht. Überhaupt nicht.
Ewig schon wollte ich dir einen ganz bestimmten Song vorspielen, doch der letzte Sommer war viel zu kurz, der Winter viel zu lang und schon hatte ich ihn wieder aus den Augen verloren. Was Sommer und Winter dabei für eine Rolle spielen, fragst du vielleicht. Nun, ich bin mir nicht sicher, ob mein subjektives Gefühl diesbezüglich nachvollziehbar ist, aber wann immer ich den Song höre, drängen sich mir infernale Vorstellungen auf. Feuer, Pech und Schwefel, angekettet an einen steinernen Pfahl, an einem gottlosen Ort. Nur ich und die Sonne, die meine Haut vollkommen ungeachtet ihres niedrigen Stands und ihrer erdrückenden Röte jede Sekunde geißelt, als wäre ich selbst der schlimmste aller Sünder.
Und das bringt mich auch gleich zur zweiten Eigenschaft dieses Songs. Er kanalisiert Zorn. Dachte ich immer. Ein überaus schätzenswertes Attribut, wie ich finde. Jetzt gerade höre ich ihn, und stelle fest, dass er jedoch weit mehr macht, als in längst brodelnden Gewässern Ausbrüche heraufzubeschwören und den so unerträglichen Druck zu mindern. Er funktioniert beinahe wie eine Wünschelrute, weist auf die kleinen Reste elementaren Zorns hin, die sich überall in den tiefen des eigenen Unterbewusstseins sammeln und saugt sie aus ihren finsteren Verstecken hervor. Nur, um schließlich... Was damit zu machen?
Gar nichts. Sieben Minuten und zweiundzwanzig Sekunden lang wühlt er alles auf, was er finden kann und überlässt es der Stille. Und dem darauffolgenden Album. Burnt Offerings von Iced Earth.
Diese Feststellung stellt mich vor eine schwierige Aufgabe. Dieses Album zu repräsentieren, ohne es von der ersten bis zur letzten Minute vorspielen zu können. Dreiundfünfzig Minuten urgewaltiger Klänge, jeder Track birgt sein eigenes Geheimnis und dieser ist der Auftakt.
Perrendor - 26. Jun, 15:19




