49 - Iron Maiden - Flight of Icarus
Es war zwar nicht 1991 und auch nicht auf der Fahrt zum Hermannsdenkmal im Teutoburger Wald. Es war auch nicht Guns ’n’ Roses, aber es fand definitiv statt. Und das fast auf die gleiche Art.
Mein Einstieg in diese wunderlichen Heavy-Metal-Welten fand irgendwann im Frühjahr oder Sommer des Jahres 1999 statt. Es war auch ein Wandertag und ein Freund ließ mich auf der Busfahrt mit seinem Walkman mithören. „Was ist denn das?“, fragte ich zuerst mich und dann ihn, denn irgendwie gefiel mir die Musik. Eingängiger Refrain, das war auch schon alles, was ich damals von Musik verlangen konnte oder wollte. „Iron Maiden“, sagte er schulterzuckend. Das also waren Iron Maiden! Ich kann mich noch genau an meine Überraschung erinnern. Ich kannte Iron Maiden. Das war doch diese Band, die diese unfassbar gruseligen Albencovers hatte, die mir unter den Platten meines Bruders im Alter von acht sofort ins Auge gefallen waren. Ein spezielles dieser Cover sehe ich vor mir, als wäre es gestern gewesen, dass ich es als Dreikäsehoch in der Hand hielt und mit morbider Faszination jedes noch so kleine Detail der Zeichnung auf dem Booklet in mich aufnahm. „Live after Death“ heißt die Platte und das Cover zeigt, wie könnte es anders sein, Eddie, der aus einem aufgebrochenen Grab steigt, bei Blitz und Donner, mit rasselnden Ketten und umherfliegenden Erdbrocken. Was für ein Bild!

Ich habe damals wochenlang nach der Schule nur Eddies gezeichnet. Leider finde ich keinen der künstlerischen Ergüsse mehr, denn für mein zartes Alter hat das gar nicht mal so schlecht ausgesehen ;)
Also das hat jedenfalls ein gewisses Einprägungspotential bei einem Achtjährigen. Damals dachte ich, das müsste ja furchtbar klingen, so wie es aussieht. Wie genau, hab ich mich aber nie gefragt. Und dann auf einmal höre ich dieses Lied von Iron Maiden. Das klang überhaupt nicht so, wie ich mir das vorgestellt hätte. Rhythmisch, luftig, treibend, beschwingt. „Wie heißt das Lied?“, fragte ich mit gewecktem Interesse. „Flight of Icarus“, kam die kurze aber ausreichende Antwort und seit jenem Augenblick nahm alles einen stetigen Lauf. Manchmal schneller, manchmal langsamer, aber die musikalische Evolution, die das auslöste, dauert bis heute an und es ist kein Ende in Sicht.
Mein Einstieg in diese wunderlichen Heavy-Metal-Welten fand irgendwann im Frühjahr oder Sommer des Jahres 1999 statt. Es war auch ein Wandertag und ein Freund ließ mich auf der Busfahrt mit seinem Walkman mithören. „Was ist denn das?“, fragte ich zuerst mich und dann ihn, denn irgendwie gefiel mir die Musik. Eingängiger Refrain, das war auch schon alles, was ich damals von Musik verlangen konnte oder wollte. „Iron Maiden“, sagte er schulterzuckend. Das also waren Iron Maiden! Ich kann mich noch genau an meine Überraschung erinnern. Ich kannte Iron Maiden. Das war doch diese Band, die diese unfassbar gruseligen Albencovers hatte, die mir unter den Platten meines Bruders im Alter von acht sofort ins Auge gefallen waren. Ein spezielles dieser Cover sehe ich vor mir, als wäre es gestern gewesen, dass ich es als Dreikäsehoch in der Hand hielt und mit morbider Faszination jedes noch so kleine Detail der Zeichnung auf dem Booklet in mich aufnahm. „Live after Death“ heißt die Platte und das Cover zeigt, wie könnte es anders sein, Eddie, der aus einem aufgebrochenen Grab steigt, bei Blitz und Donner, mit rasselnden Ketten und umherfliegenden Erdbrocken. Was für ein Bild!

Ich habe damals wochenlang nach der Schule nur Eddies gezeichnet. Leider finde ich keinen der künstlerischen Ergüsse mehr, denn für mein zartes Alter hat das gar nicht mal so schlecht ausgesehen ;)
Also das hat jedenfalls ein gewisses Einprägungspotential bei einem Achtjährigen. Damals dachte ich, das müsste ja furchtbar klingen, so wie es aussieht. Wie genau, hab ich mich aber nie gefragt. Und dann auf einmal höre ich dieses Lied von Iron Maiden. Das klang überhaupt nicht so, wie ich mir das vorgestellt hätte. Rhythmisch, luftig, treibend, beschwingt. „Wie heißt das Lied?“, fragte ich mit gewecktem Interesse. „Flight of Icarus“, kam die kurze aber ausreichende Antwort und seit jenem Augenblick nahm alles einen stetigen Lauf. Manchmal schneller, manchmal langsamer, aber die musikalische Evolution, die das auslöste, dauert bis heute an und es ist kein Ende in Sicht.
Perrendor - 12. Mrz, 19:54




